Zielgruppe

TF Social Trends Urlaub vom 16.08.11

Wieder eine interessante On-Site-Befragung von Tomorrow Focus zum Thema Urlaub!

 

 

http://www.tomorrow-focus-media.de/fileadmin/customer_files/public_files/downloads/studien/TFM_SocialTrends_Urlaub.pdf

Interessanteste Frage ūüėČ

„Tomatensaft im Flugzeug trinken“ .. 10,5 % der befragten Frauen und 12,9 % der M√§nner.

Das „Warum“ kann man z.B. hier nachlesen: http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2010-02/tomatensaft-flugzeug-beliebtheit

 

Hier die √úbersicht aller social-trends-Studien:

http://www.tomorrow-focus-media.de/studien/social-trends/

TF Social Trends „Versicherungen“

Social Trends „Versicherungen“

http://www.tomorrow-focus-media.de/fileadmin/customer_files/public_files/downloads/studien/TFM_SocialTrends_Versicherungen.pdf

Kaum zu glauben: 1,7 % stimmen folgender Aussage NICHT zu: „Ich genie√üe es, ein Bier zu trinken.“

Hier die √úbersicht aller social-trends-Studien:

http://www.tomorrow-focus-media.de/studien/social-trends/

TF Social Trends Bier

Tomorrow Focus hat nachgefragt zum Thema Bier!

http://www.tomorrow-focus-media.de/fileadmin/customer_files/public_files/downloads/studien/TFM_SocialTrends_Bier.pdf

Kaum zu glauben: 1,7 % stimmen folgender Aussage NICHT zu: „Ich genie√üe es, ein Bier zu trinken.“

Hier die √úbersicht aller social-trends-Studien:

http://www.tomorrow-focus-media.de/studien/social-trends/

Customer Journey

In einer Print-Ver√∂ffentlichung der Marketingboerse.de gab es einen interessanten Aspekt, der plakativ Funktionen einzelner Medienbereiche darstellt bei der Reise des Kunden zum Ziel (nat√ľrlich der Verkauf).

Diese Aspekte hier mal in Kurzform dargestellt:

Inspiration: Print, TV, Social Web

Um die Nutzer erstmal auf ein Angebot aufmerksam zu machen, bedarf es in der Regel eine Zielgruppenkommunikation, die oft √ľber die Reichweitenmedien erfolgt. Dies betrifft Print, TV, als auch Social Web und aus meinemBlickwinkel fehlt darf hier auch Outdoor und Radio nicht fehlen!¬† Bei der Bed√ľrfnisweckung wird das Social Web durch steigende Reichweiten und h√∂here Nutzerabdeckungen auch immer relevanter.

Interesse: Suchmaschinen, Portale

Ist ein Nutzer erstmal interessiert, wird er sich in der Regel mehr Informationen besorgen: 97 % aller User googeln nach Produktinformationen!

Wunsch: Homepage

Anstoß: E-Mail, Retargeting

√úber 95 % der Interessenten auf einer Homepage verlassen diese ohne Kauf. Hier gibt es viel Potenzial f√ľr Konversionsteigerungen. Eines der aktuell brennensten Themen ist hier Retargeting, dass in verschiedenen Skalierungen und Auspr√§gungen genutzt werden kann (von einfacher Remarketingkampagne auf Google bis hin zu hochdynamisierten Bannerauslieferungen anhand der Nutzerverhalten im Shop.

Kauf: Online-Shop, Filiale

Ein Unternehmen, dass sich auf die Nutzerverhalten einstellt und die Bed√ľrfnisse der potenziellen Interessen, wird erfolgreicher den Abverkauf steuern k√∂nnen und auch in Bereiche investieren, die nicht direkt einen ROI und niedrigen CPO erbringen, aber wichtig im Gesamtprozess sind!

neue Nutzer auf alten Portalen

Nehmen wir an, es gibt eine längerfristige Kooperation mit einem Portal.

Es wurden bereits viele Ma√ünahmen durchgef√ľhrt zur Nutzergewinnung f√ľr einen Werbekunden. Bestimmte Ma√ünahmen haben sich herauskristalisiert, andere funktionieren nicht so gut.

Im Großen und Ganzen wurde auf dem Portal schon hoch und runter geworben, die Stammnutzer sind also bekehrt oder haben kein Interesse.

So ein Portal w√§chst nat√ľrlich mit der Zeit, d.h. neue Nutzer kommen hinzu, die werberelevant sind. Aber die bekommt man garnicht so einfach, weil sie einen kleineren Anteil ausmachen als die bereits beworbenen Nutzer.

Wo also ist der Vermarkter, der einem in einer Koop. „alle neuen Nutzer“ anbietet? Habe ich etwas √ľbersehen oder irgendeines der verschiedenen Targeting-Werkzeuge im gro√üen Ma√ünahmenkatalog der g√§ngigen Vermarkter √ľbersehen? Oder gibt es tats√§chlich keinen Service, der einem alle neuen Nutzer anbietet?

Technisch w√§re das doch garnicht so kompliziert oder?! Warum „schnappt“ man sich nicht einfach alle Nutzer, die noch kein Cookie haben und flaggt die M√§dels und Jungs erstmal als Frischlinge, wenn sie nicht mind. x-mal auf dem Portal gesurft sind?

Mit dem Behavioral Targeting bekommt man doch schliesslich auch einen Verlauf, also warum nicht bereits ganz vorne ansetzen, wenn die Nutzer frisch dazukommen?

Dieser Punkt steht auf jeden Fall ganz weit oben auf meiner Liste f√ľrs n√§chste Vermarktertelefonat!!!

Targeting √úberblick

Einleitung

Das ausgefeiltes Targeting prinzipiell m√∂glich ist, hatte schon vor einiger Zeit web.de bzw. heute UIM aufgezeigt mit dem Target Group Planning (http://www.target-group-planning.de) und dabei gl√ľcklicherweise vor allem auf die aus dem Freemail-Bereich verf√ľgbaren Daten zur√ľckgreifen k√∂nnen f√ľr gezielte Werbeansprache.

Seit der OMD 2006 habe ich zum ersten Mal dann auch eine Demo √ľber Behavioral Targeting gesehen bei einem Netzwerkvermarkter (damals Adviva bzw. heisst nun Specificmedia).

Interessant war es allemal, aber nat√ľrlich noch frisch und es gab noch keine nennenswerten Usecases.

Mittlerweile hat sich fast jeder Vermarkter mit einem der unabh√§ngigen Targetingspezialisten zusammengetan, selbst ein solches Tool entwickelt oder eigene Tools und Spezialisten-Knowhow verbunden, Grund genug, mal einen kurzen Einblick zu geben √ľber die M√∂glichkeiten.

Targeting Arten Zuersteinmal haben wir das „klassische“ Targeting. Wo fr√ľher die Vermarkter noch stolz wie Harry waren, dass sie technisch (ISDN oder DSL) abgrenzen konnten, geht es heute nat√ľrlich schon viel tiefer in die demographische Trickkiste. Demographische Targetings basieren hier in den meisten F√§llen darauf, dass die Nutzer √ľber ein Login und Profil diese Daten hinterlegen m√ľssen und angemeldet dann gezielt anhand dieser Daten ansprechbar sind. Durchaus interessant ist weiterhin die M√∂glichkeit, zeitlich ein Targeting durchzuf√ľhren, wie z.B. nur an bestimmten Wochentagen (z.B. Wochenende), zu einer bestimmten Jahreszeit (vor Weihnachten.. ja auch den gew√§hlten Kampagnenzeitraum kann man prinzipiell schon als Targeting bezeichnen! :]) oder zu bestimmten Uhrzeiten.

Behavioral Targeting konzentriert sich dann aber schon direkt an das Verhalten. Die einzelnen Seiten sind mit Tags gekennzeichnet. Surft ein Nutzer auf vielen Seiten mit dem Tag „Auto“, dann ist er autoaffin.

Predictable Behavioral Targeting setzt dem Ganzen noch eines auf. Hier werden Nutzergruppen gebildet. Man kennt durch z.B. eine Onsite-Umfrage die demografischen Daten eines Nutzers und nat√ľrlich sein Surfverhalten. Hat nun ein anderer Nutzer ein √§hnliches Surfverhalten, geht man salop gesagt davon aus, dass dieser Nutzer prinzipiell auch √§hnliche demografische Werte besitzen muss, ohne den Nutzer genauer zu kennen.

Auch wenn das jetzt sehr abstrakt klingt, so funktioniert nunmal die Statistik! Auf Basis von einigen repr√§sentativen Daten auf die Gesamtheit hochrechnen. Die Spezialisten m√∂gen beim Lesen aufschreien, keine Sorge. Wir reden von hochkomplizierten statistischen Verfahren. Hier geht es nur darum, das Grundprinzip halbwegs auf den Punkt zu bringen um es auch f√ľr Nicht-Spezialisten vorstellbar zu machen.

Als Erg√§nzung f√ľhrt die WuV Nr.23/2009 in Ihrem Targetingartikel noch ein User-Declared Informationtargeting auf, das ansetzt, wenn Nutzer auf einer Website freiwillig Daten abgeben, z.B. im Registrierungsprozess oder einer Newsletterbestellung.

Nennenswert ist auch ein sprachbasiertes Targeting, das z.B. bei Google Basis ist. Das Targeting richtet sich anhand im Text vorhandenen Keywords aus.

Eine Art des Targetings ist auch das Re-Targeting, d.h. Nutzer, die vorher eine bestimmte Aktion durchgef√ľhrt haben, werden erneut angesprochen, z.B. wenn Nutzer eine Website besuchten aber dann keinen Kauf get√§tigt haben. Diese Nutzer werden dann erneut angesprochen (z.B. mit einem besseren Angebot im Werbemittel).

Was f√ľr Anbieter gibt es? Es gibt einige Anbieter, die sich technisch darauf spezialisiert haben und Vermarktern den Service bieten, hier eine aktuelle √úbersicht, welcher Vermarkter wo untergebracht ist:

wunderloop1 Fokus auf Verhaltensdaten, auf Basis des Kontextes der Website

  • Interactive Media
  • Tomorrow Focus
  • G+J Electronic Media Sales
  • Platform A Media (hauseigenes System Tacoda-Tool in Entwicklung)
  • IP Deutschland
  • Ad Pepper Media
  • FreeXMedia (auch bei nugg.ad)

nuggad Schwerpunkt im Bereich Predictive Targeting, das auf Befragungen zu Lifestyle, Produktinteresse und Soziodemografie sowie auf einer Verhaltensanalyse basiert.

  • SevenOne Interactive
  • IQ Media Marketing
  • Str√∂er Interactive
  • Axel Springer Media Impact
  • FreeXMedia (auch bei wunderloop)
  • Urban Media
  • HiMedia

WEITERE/Eigenentwicklungen

United Internet Media РTargetGroupPlanning Adlink Media Germany РTargetGroupPlanning open Yahoo Deutschland Рeigene Lösung Microsoft Advertising Рeigene Lösung Adbalance РNewtention (auch Adserveranbieter) Spezific Media РEigenes System, das anhand des Interesses und der Kaufabsichten die Nutzer prognostiziert

Sowohl Media-Agenturen (Pilot, Plan.Net, GroupM) als auch Restevermarkter (Adconion, Adscale, Adjug) und nat√ľrlich Google arbeiten an eigenen Systemen oder nutzen diese bereits.

Weitere Infos Hier ein paar Detailinfos zum weiteren Schm√∂ckern: http://www.predictive-behavioral-targeting.com/ (Ein Wiki von Nugg.ad zum Thema) http://socialadworks.blogspot..com/ (Blog √ľber das Thema) http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Behavioral_Targeting (Wikipedia Eintrag)

Zu guter Letzt.. Es ist sowohl m√∂glich, „Behavioural“ als auch „Behavioral“ zu schreiben, beides laut http://dict.leo.org/ korrekt! ūüôā

Der schöne Biker

Ich möchte heute von einem Fund berichten, der mich fasziniert hat.

Bei dem Versuch, aus den 2007/IV-Internet Facts etwas ‚Äěhaaraffines‚Äú rauszuholen, bin ich unweigerlich auf das Merkmal ‚ÄěK√∂rper-, Haar- und Zahnpflegeprodukte‚Äú gestossen.

In der Hoffnung, dass in der neuen Welle dieser Punkt aufgesplittet wird, hab ich gleich mal das Bestellformular f√ľr die neuen AGOF-Datens√§tze auf den Tisch der GF gelegt, bis dahin wundere ich mich erfolgreich √ľber die Website mit der h√∂chsten Affinit√§t zu folgender ‚ÄěZielgruppe‚Äú: Meine Zielgruppe: ‚Äě((sehr) interessiert an K√∂rper-, Haar- oder Zahnpflegeprodukte) UND Im Internet gekauft: K√∂rper-, Haar- oder Zahnpflegeprodukte‚Äú Als Ergebnis habe ich die Biker.de Gesamtangebot mit einem Affinit√§tsindex von 287 bei einer Bruttoreichweite von 1,11 Mio. Pis.

AGOF Auswertung biker.de

Ich stelle mal die Behauptung auf, dass wenn K√∂rper/Haar/Zahnpflege als getrennte Merkmale aufgef√ľhrt werden, dass hier der Bereich Haar vermutlich die h√∂chste Affinit√§t h√§lt, wer h√§lt dagegen?! ;oP

AGOF Zielgruppe vs. Portalzielgruppe

Irgendwie seit der OMD 2007 nach einem Vortrag √ľber Behavioral Targeting gedanklich unterbewusst pr√§sent brach das Thema vor kurzem nun endlich aus mir heraus…

Man nehme eine AGOF-Auswertung demographischer Daten von den g√§ngigen Onlineportalen und mische sie mit einer gew√ľnschten Zielgruppe. Heraus kommt in einer Rangreihe eine Empfehlung von Platzierungen.

Wie allseits bekannt k√∂nnen die Portale seit geraumer Zeit nat√ľrlich √ľber ihre Logindaten und diverse andere technische Spielereien demographische Daten (d.h. unter anderem auch Zielgruppeninformationen) abbilden und danach targeten.

Was soll nun unter diesen Gesichtspunkten ein Planer machen?! Soll er nach wie vor seine Zielgruppe basteln mit Alter und Geschlecht und noch dem einen oder anderen Interesse um dann z.B. seine Affinität als Auswahlkriterium zu bekommen, wo warum wie zu schalten ist oder kann man unter diesen Gesichtspunkten getrost auf Alter und Geschlecht verzichten und gleich direkt mit einem Interesse einsteigen (um dann aber auf die ausgewiesenen Reichweitendaten zu sch..)?

Ergibt sich tats√§chlich eine andere Affinit√§t, wenn man anstatt AGOF-Daten die Demographietargeting verwenden w√ľrde oder basieren die AGOF-Daten sogar darauf?

Viele Fragen.. wenig Antworten.. ich werde es auf jeden Fall erstmal so handhaben, dass ich nachwievor meine Zielgruppe bastel, dann gleich eine Reichweite genannt bekomme und auf den Zielgruppen-TKP habe ich bisher und werde ich auch weiterhin wenig geben, weil trotz aller Gedanken zu dem Thema…

Am Ende zählt nur der Unique User! ;oP

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