Targeting

Facebook Reichweite eines Posts

Interessant:

Nach einer Stanford-Studie sehen sehr viel mehr Freunde/Fans die eigenen Postings, als bisher angenommen.

Aus diversen Erfahrungswerten sowie Gesprächen beim letzten Facebook-Workshop in Hamburg lag die bisherige Orientierung hier eher im Bereich 10% – 25%.

Die Studie kommt auf höhere Werte: “Facebook users reaching 35% of their friends with each post and 61% of their friends over the course of a month.”

Link zum Artikel auf Buzzfeed: http://www.buzzfeed.com/charliewarzel/the-number-facebook-doesnt-want-you-to-see

 

 

 

Facebook Placements (Wo, warum, wie buchbar)

Hier eine Übersicht, welche Placements (Orte für die Werbemittelaussteuerung auf Facebook) wo sind und wie genau buchbar:

Übersicht, welche Facebook Placements man wie buchen kann

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Facebook

Customer Journey

In einer Print-Veröffentlichung der Marketingboerse.de gab es einen interessanten Aspekt, der plakativ Funktionen einzelner Medienbereiche darstellt bei der Reise des Kunden zum Ziel (natürlich der Verkauf).

Diese Aspekte hier mal in Kurzform dargestellt:

Inspiration: Print, TV, Social Web

Um die Nutzer erstmal auf ein Angebot aufmerksam zu machen, bedarf es in der Regel eine Zielgruppenkommunikation, die oft über die Reichweitenmedien erfolgt. Dies betrifft Print, TV, als auch Social Web und aus meinemBlickwinkel fehlt darf hier auch Outdoor und Radio nicht fehlen!  Bei der Bedürfnisweckung wird das Social Web durch steigende Reichweiten und höhere Nutzerabdeckungen auch immer relevanter.

Interesse: Suchmaschinen, Portale

Ist ein Nutzer erstmal interessiert, wird er sich in der Regel mehr Informationen besorgen: 97 % aller User googeln nach Produktinformationen!

Wunsch: Homepage

Anstoß: E-Mail, Retargeting

Über 95 % der Interessenten auf einer Homepage verlassen diese ohne Kauf. Hier gibt es viel Potenzial für Konversionsteigerungen. Eines der aktuell brennensten Themen ist hier Retargeting, dass in verschiedenen Skalierungen und Ausprägungen genutzt werden kann (von einfacher Remarketingkampagne auf Google bis hin zu hochdynamisierten Bannerauslieferungen anhand der Nutzerverhalten im Shop.

Kauf: Online-Shop, Filiale

Ein Unternehmen, dass sich auf die Nutzerverhalten einstellt und die Bedürfnisse der potenziellen Interessen, wird erfolgreicher den Abverkauf steuern können und auch in Bereiche investieren, die nicht direkt einen ROI und niedrigen CPO erbringen, aber wichtig im Gesamtprozess sind!

Online Platzierung Kriterien

Ich habe aus Spass mal eine Mindmap erstellt um Onlineplatzierungen anhand verschiedener Kriterien einzusortieren.

Im Groben gibt die Map durchaus schonmal ein grobes Raster, welche Kriterien einer Onlineplatierung relevant sind, Details sind natürlich noch optimierbar, z.B. die Wertigkeit einer Platzierung im Bereich Streuung/Umfeld anhand der Position/Sichtbarkeit, oder Erweiterung der Werbemittel und.. und.. und!

Werbekriterien_Online

neue Nutzer auf alten Portalen

Nehmen wir an, es gibt eine längerfristige Kooperation mit einem Portal.

Es wurden bereits viele Maßnahmen durchgeführt zur Nutzergewinnung für einen Werbekunden. Bestimmte Maßnahmen haben sich herauskristalisiert, andere funktionieren nicht so gut.

Im Großen und Ganzen wurde auf dem Portal schon hoch und runter geworben, die Stammnutzer sind also bekehrt oder haben kein Interesse.

So ein Portal wächst natürlich mit der Zeit, d.h. neue Nutzer kommen hinzu, die werberelevant sind. Aber die bekommt man garnicht so einfach, weil sie einen kleineren Anteil ausmachen als die bereits beworbenen Nutzer.

Wo also ist der Vermarkter, der einem in einer Koop. „alle neuen Nutzer“ anbietet? Habe ich etwas übersehen oder irgendeines der verschiedenen Targeting-Werkzeuge im großen Maßnahmenkatalog der gängigen Vermarkter übersehen? Oder gibt es tatsächlich keinen Service, der einem alle neuen Nutzer anbietet?

Technisch wäre das doch garnicht so kompliziert oder?! Warum „schnappt“ man sich nicht einfach alle Nutzer, die noch kein Cookie haben und flaggt die Mädels und Jungs erstmal als Frischlinge, wenn sie nicht mind. x-mal auf dem Portal gesurft sind?

Mit dem Behavioral Targeting bekommt man doch schliesslich auch einen Verlauf, also warum nicht bereits ganz vorne ansetzen, wenn die Nutzer frisch dazukommen?

Dieser Punkt steht auf jeden Fall ganz weit oben auf meiner Liste fürs nächste Vermarktertelefonat!!!

Targeting Überblick

Einleitung

Das ausgefeiltes Targeting prinzipiell möglich ist, hatte schon vor einiger Zeit web.de bzw. heute UIM aufgezeigt mit dem Target Group Planning (http://www.target-group-planning.de) und dabei glücklicherweise vor allem auf die aus dem Freemail-Bereich verfügbaren Daten zurückgreifen können für gezielte Werbeansprache.

Seit der OMD 2006 habe ich zum ersten Mal dann auch eine Demo über Behavioral Targeting gesehen bei einem Netzwerkvermarkter (damals Adviva bzw. heisst nun Specificmedia).

Interessant war es allemal, aber natürlich noch frisch und es gab noch keine nennenswerten Usecases.

Mittlerweile hat sich fast jeder Vermarkter mit einem der unabhängigen Targetingspezialisten zusammengetan, selbst ein solches Tool entwickelt oder eigene Tools und Spezialisten-Knowhow verbunden, Grund genug, mal einen kurzen Einblick zu geben über die Möglichkeiten.

Targeting Arten Zuersteinmal haben wir das „klassische“ Targeting. Wo früher die Vermarkter noch stolz wie Harry waren, dass sie technisch (ISDN oder DSL) abgrenzen konnten, geht es heute natürlich schon viel tiefer in die demographische Trickkiste. Demographische Targetings basieren hier in den meisten Fällen darauf, dass die Nutzer über ein Login und Profil diese Daten hinterlegen müssen und angemeldet dann gezielt anhand dieser Daten ansprechbar sind. Durchaus interessant ist weiterhin die Möglichkeit, zeitlich ein Targeting durchzuführen, wie z.B. nur an bestimmten Wochentagen (z.B. Wochenende), zu einer bestimmten Jahreszeit (vor Weihnachten.. ja auch den gewählten Kampagnenzeitraum kann man prinzipiell schon als Targeting bezeichnen! :]) oder zu bestimmten Uhrzeiten.

Behavioral Targeting konzentriert sich dann aber schon direkt an das Verhalten. Die einzelnen Seiten sind mit Tags gekennzeichnet. Surft ein Nutzer auf vielen Seiten mit dem Tag „Auto“, dann ist er autoaffin.

Predictable Behavioral Targeting setzt dem Ganzen noch eines auf. Hier werden Nutzergruppen gebildet. Man kennt durch z.B. eine Onsite-Umfrage die demografischen Daten eines Nutzers und natürlich sein Surfverhalten. Hat nun ein anderer Nutzer ein ähnliches Surfverhalten, geht man salop gesagt davon aus, dass dieser Nutzer prinzipiell auch ähnliche demografische Werte besitzen muss, ohne den Nutzer genauer zu kennen.

Auch wenn das jetzt sehr abstrakt klingt, so funktioniert nunmal die Statistik! Auf Basis von einigen repräsentativen Daten auf die Gesamtheit hochrechnen. Die Spezialisten mögen beim Lesen aufschreien, keine Sorge. Wir reden von hochkomplizierten statistischen Verfahren. Hier geht es nur darum, das Grundprinzip halbwegs auf den Punkt zu bringen um es auch für Nicht-Spezialisten vorstellbar zu machen.

Als Ergänzung führt die WuV Nr.23/2009 in Ihrem Targetingartikel noch ein User-Declared Informationtargeting auf, das ansetzt, wenn Nutzer auf einer Website freiwillig Daten abgeben, z.B. im Registrierungsprozess oder einer Newsletterbestellung.

Nennenswert ist auch ein sprachbasiertes Targeting, das z.B. bei Google Basis ist. Das Targeting richtet sich anhand im Text vorhandenen Keywords aus.

Eine Art des Targetings ist auch das Re-Targeting, d.h. Nutzer, die vorher eine bestimmte Aktion durchgeführt haben, werden erneut angesprochen, z.B. wenn Nutzer eine Website besuchten aber dann keinen Kauf getätigt haben. Diese Nutzer werden dann erneut angesprochen (z.B. mit einem besseren Angebot im Werbemittel).

Was für Anbieter gibt es? Es gibt einige Anbieter, die sich technisch darauf spezialisiert haben und Vermarktern den Service bieten, hier eine aktuelle Übersicht, welcher Vermarkter wo untergebracht ist:

wunderloop1 Fokus auf Verhaltensdaten, auf Basis des Kontextes der Website

  • Interactive Media
  • Tomorrow Focus
  • G+J Electronic Media Sales
  • Platform A Media (hauseigenes System Tacoda-Tool in Entwicklung)
  • IP Deutschland
  • Ad Pepper Media
  • FreeXMedia (auch bei nugg.ad)

nuggad Schwerpunkt im Bereich Predictive Targeting, das auf Befragungen zu Lifestyle, Produktinteresse und Soziodemografie sowie auf einer Verhaltensanalyse basiert.

  • SevenOne Interactive
  • IQ Media Marketing
  • Ströer Interactive
  • Axel Springer Media Impact
  • FreeXMedia (auch bei wunderloop)
  • Urban Media
  • HiMedia

WEITERE/Eigenentwicklungen

United Internet Media – TargetGroupPlanning Adlink Media Germany – TargetGroupPlanning open Yahoo Deutschland – eigene Lösung Microsoft Advertising – eigene Lösung Adbalance – Newtention (auch Adserveranbieter) Spezific Media – Eigenes System, das anhand des Interesses und der Kaufabsichten die Nutzer prognostiziert

Sowohl Media-Agenturen (Pilot, Plan.Net, GroupM) als auch Restevermarkter (Adconion, Adscale, Adjug) und natürlich Google arbeiten an eigenen Systemen oder nutzen diese bereits.

Weitere Infos Hier ein paar Detailinfos zum weiteren Schmöckern: http://www.predictive-behavioral-targeting.com/ (Ein Wiki von Nugg.ad zum Thema) http://socialadworks.blogspot..com/ (Blog über das Thema) http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Behavioral_Targeting (Wikipedia Eintrag)

Zu guter Letzt.. Es ist sowohl möglich, „Behavioural“ als auch „Behavioral“ zu schreiben, beides laut http://dict.leo.org/ korrekt! 🙂

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