Strategie

TF Social Trends Home Entertainment vom 26.04.12

Social Trends zum Thema Home Entertainment:

http://www.tomorrow-focus-media.de/fileadmin/customer_files/public_files/downloads/angebote/TFM_SocialTrends_HomeEntertainment.pdf

  • 93,8 % informieren Sich zum Thema im Internet
  • Fast 75% der Befragten kaufen Ihre Produkte mind. häufig im Internet

Hier die Übersicht aller social-trends-Studien:

http://www.tomorrow-focus-media.de/studien/social-trends/

Weiste Bescheid oder nich?

Ich kann jetzt garnicht mehr genau sagen, wie ich darauf kam, aber ein Bild zeichnet sich in meinem Kopf, dass ich mal kurz skizzieren muss:

Eigentlich gibt es ja nur zwei Arten von Kunden (um es jetzt mal plastisch stark zu vereinfachen)..

Jene, die Bescheid wissen und jene, die es nicht tun…

Derjenige, der nicht Bescheid weiss, lässt sich irgendwann dochmal zu einem Termin überreden und dann sagt er sowas wie: Kunde: „Ich brauch Adressen!“

Agentur: „Naja welche Adressen brauchen Sie den?“

Kunde: „Gute Adressen! Ich hab gehört, die sollen was bringen.. wir hatten zuletzt einen TEst für 7 €, aber der hat sich nicht gerechnet.. verbrannte Erde!“

Agentur: „Wo haben Sie die getestet?

Kunde: „Das sagen wir nicht! Was kosten die Adressen bei euch?“

Agentur: „5 € pro DoubleOpt-In Lead DDV-geprüft, IHash, Gif Fallback, Flash-Convergenz-Bonus und das goldene Seepferdchen!

Kunde: OOOuuuhh! Das ist aber teuer!

Agentur: „Das ist Qualität.. ABER weil Sie es sind.. gebe ich Ihnen diese Adressen zum Freundschaftspreis von 3 €!“

Kunde: „Na das ist aber toll!“

 

 

 

Derjenige, der Bescheid weiss: Kunde: „schriftliches Briefing erhalten? Angebote?!“

Agentur: „ähmja nach umständlicher Prüfung sind die Preise auf jeden Fall näherbar!“

Kunde: „Zack 80 Cent, keinen Pfennig mehr und bitte nur die Liste A, D, R, X .. alle anderen streichen.. Preis muss bleiben.. Test auf Mindestbuchungsvolumen, bei Funktionieren, Menge verdoppeln und Preis halbieren!

Agentur: „ääähmm..“

    Die Handlung und die handelnden Personen dieses Dialogs sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig!!!

7 grosse Social Media Irrtümer

Hanno Arens revolutioniert jetzt nicht die Betrachtungsweise von Social Media mit seinem Artikel, fasst dafür allerdings doch recht praktikabel ein paar wesentliche Aspekte von Social Media ein.. quasi Lesestoff für die Geschäftsleitung, falls die einfach mal schnell einen Praktikanten an Ihre Social Mediapräsenz ransetzen wollen! ^^

Hier unten ein paar Headlines zum Thema, für mehr gibt es diesen Link: http://www.email-marketing-forum.de/Fachartikel/details/7-grosse-Social-Media-Irrtuemer/31257

  1. Der ROI bei Social Media ist nicht messbar
  2. Social Media ist nur ein weiterer Marketingkanal
  3. Es ist leicht und läuft nebenbei
  4. Die Besucher strömen einfach so herbei
  5. Ein Konzept wird nicht benötigt, der Privatanwender braucht auch keines
  6. Social Media ist nur etwas für große Unternehmen
  7. Unsere Kunden sind nicht in Social Media vertreten

Social Media takes time!

Von der t3n mal wieder ein hochinteressanter Artikel darüber, wieviel Zeit Social Media benötigt (einiges!): http://t3n.de/news/social-media-marketing-wieviel-zeit-benotigen-facebook-292363/

Zusammengefasst hier eine Aufstellung aus dem interessanten t3n-Artikel:

  • zuhören (Gespräche verfolgen) 15 Minuten pro Tag
  • Inhalte promoten und verteilen 20 Minuten pro Tag
  • teilnehmen und Dialoge aufnehmen 30 Minuten pro Tag
  • Inhalte veröffentlichen 3-5 Stunden pro Woche
  • Aufbau der eigenen Community, Generierung von Fans und Followern 5-10 Stunden pro Woche

Die dazugehörige Grafik:

Social Media takes time!

(Grafik: GigaOM).

Manche Unternehmen hängen immer noch dem Glauben nach, dass SocialMedia-Agenturen mit einem Paket ankommen, dass X kostet und Y bringt (ich habs erst neulich wieder live erlebt) ohne darüber nachzudenken, dass tatsächlich intern auch Zeit investiert werden muss. Ich hatte tatsächlich erst überlegt, diesen Aspekt in die Kundenpräsentation zu integrieren, mich aber dann fehlerhafterweise dagegen entschieden! 😉

Mediakampagne Fragestellungen zur Strategie

Durch einen „Zufall“ bin ich bei VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) auf eine Fallstudie von Nivea(u) gestossen, die sich mit Ökonometrischem Modelling beschäftigt.

Darin sind auch ab Seite 9 bei Zielsetzung typische wiederkehrende Fragestellungen zur Mediaseite aufgeführt, die ich hier mal kurz aufführen möchte. Am interessantesten fand ich die Diagramme zu den einzelnen Punkten!

Hier der Link zur Studie: http://www.vdz.de/fileadmin/download/anzeigen/publikationen/37_VDZ_Metrics.pdf

Fragestellungen A) Wie sieht die optimale Timing-Strategie (Bursting, Pulsing, Kontinuität …) aus? B) Was ist der beste Media-Mix? C) Gibt es Effekte durch Dachmarkenwerbung, wenn ja, wie lassen sich hier Synergien effizient ausnutzen? D) Welchen Einfluss hat die Wettbewerberwerbung? Gibt es negative Effekte? Wenn ja, welche Strategien kann ich entwickeln, um mich davor zu schützen? E) Schließlich lässt sich, wenn all die o.g. Fragen beantwortet sind, das Datenmodell anwenden (gemeint ist das ökonomische Modelling aus der Fallstudie), um ein optimales Budget zum Erreichen eines bestimmten Absatzziels zu ermitteln?

Shopconversionrate

Die Conversionrate ist immer wieder Gegenstand spannender und interessanter Diskussionen. Für den Shopbetreiber ist sie eine wesentliche Kennziffer und wird grob gesagt folgendermaßen berechnet:

„Alles, was rausgeht (an Bestellungen/Orders)“ geteilt durch „Alles was im Shop reinkommt betrachtet auf einen Nutzer“ mal 100.

Im eCommerce-Leitfaden wurden hier schon Zahlen im Bereich von 12 % genannt.

Tatsächlich kann die Shopconversionrate sehr unterschiedlich sein, liegt aber für „normale“ Onlineshops in einem überschaubaren Rahmen von 2 – 8 % (auch schon bei optimierten Shops) und kann z.B. bei Special-Interest-Shops durchaus auch höher sein (z.B. Gesundheitsbranche).

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, so gibt es in den USA z.B. ein Ranking der Conversionstärksten Onlineshops (zu finden auf http://www.marketingcharts.com/), bei denen man sich teilweise schon fragt, wie diese Werte eigentlich genau entstanden sind! Einen schönen Artikel dazu gibt es auf: http://marketing-gui.de/2009/12/01/conversionrate-in-onlineshops/

Verschiedene Webstimmen sprechen von einer akzeptablen Conversionrate bei einem Wert im Bereich ab 2 – 3 %, dies ist natürlich stark abhängig von Gewinnmargen etc.

Die Bedeutung und Deutung für Mediaplaner sieht ähnlich aus mit einem wichtigen Hinweis. Sind z.B. die Klicks aus dem Mediaplan und konkret Orders verfügbar, muss man noch einen Faktor berücksichtigen, da es immer einen gewissen Anteil von Klicks gibt, die im Shop nicht ankommen (auch hier gibt es sehr unterschiedliche Werte und Erfahrungen).

Richtig spannend wird es natürlich erst, wenn ein Shop seine Conversion Rate optimieren will.

Dazu gibt es eine Fülle von Artikeln und Beiträgen im Web, hier nur mal zwei Artikel aufgelistet zum reinschnuppern:

e-commerce-blogger.de http://www.e-commerce-blogger.de/2008/07/08/5-einfache-masnahmen-zur-erhohung-der-conversion-rate-in-online-shops/

Conversiondoktor.de http://www.conversiondoktor.de/conversion-optimierung/conversion-optimierung-hier-setzt-man-den-hebel-an/

Studie über personalisierte Werbung

Fittkau & Maaß Consulting GmbH hat eine neue Studie über personalisierte Werbung herausgebracht:

Artikel auf www.w3b.org

W3B29_werbung_kontakt

W3B29_werbung_einstellung

W3B29_werbung_meinung_negativ

W3B29_werbung_meinung_positiv

Partnerprogramme effektiv einsetzen

Auf der Business World Messe kam ich gestern in den Genuss, ein Printmagazin von t3n zu bekommen, das kannte ich bisher auch nur als Website… hier gehts zur Website:

T3n Magazin

T3n Magazin

In der Ausgabe 15 ist ein Artikel von Jan Tißler über Karsten Windfelder , der vielen Affiliate-Leuten mit seiner Website http://www.100partnerprogramme.de wohl bekannt  sein dürfte.

Hier ein paar aus meiner Sicht ein paar wesentliche Punkte des Artikels und unten der Direktlink:

Vorteile von Partnerprogrammen allgemein:

  • rein erfolgsbasierte Vergütung
  • nur bei erfolgreicher Kundenauktion Provisionsausschüttung
  • Zielgruppe wird durch Werbeplatzierung auf thematisch passenden Websites direkt erreicht
  • Markenaufbau profitiert durch x-fachen Einsatz des Partnerprogramms (unterbewusste Wahrnehmung des Nutzers)
  • keine sündhaft hohen Kosten für Zeitungsanzeigen/Werbespots

Strategie für Kunden/Merchants Wichtig ist das Festlegen einer Strategie für die Partnerprogramme: Konzentration auf die je Produkt/Dienstleistung relevantesten Netzwerke mit max. 3 Netzwerken. Jedes weitere bringt nur unwesentlich mehr Affiliates aber ein Vielfaches an Mehraufwand bezüglich Administration. Auch der Punkt, ob man inhouse platziert oder ein Netzwerk oder an eine Agentur übergibt, muss wohlüberlegt sein

Strategieansatz für Affiliates Engpass-konzentrierte Strategie (EKS): Werde Experte in einem bestimmten Bereich und liefere dazu hochwertigen, exklusiven Content (es hilft, wenn das Thema einem auch Spass macht und man sich darin auskennt!) Bsp: Website, auf der nur für IPhone entwickelte Programme vorgestellt werden mit Tests u. User-Bewertungen, als weitere Spezialisierung wäre z.B. Konzentration auf GPS-Applikationen fürs IPhone denkbar

Ausführlicher Artikel mit Karsten Windfelder auf t3n: http://t3n.yeebase.com/magazin/partnerprogramme-effektiv-einsetzen-affiliate-experte-221450/#more-221450

Online Platzierung Kriterien

Ich habe aus Spass mal eine Mindmap erstellt um Onlineplatzierungen anhand verschiedener Kriterien einzusortieren.

Im Groben gibt die Map durchaus schonmal ein grobes Raster, welche Kriterien einer Onlineplatierung relevant sind, Details sind natürlich noch optimierbar, z.B. die Wertigkeit einer Platzierung im Bereich Streuung/Umfeld anhand der Position/Sichtbarkeit, oder Erweiterung der Werbemittel und.. und.. und!

Werbekriterien_Online

Ein Kunde, viele Medien -> Gesamtheitliche Betreuung aus einer Hand

Ich möchte kurz ein paar Worte zum Thema „Ein Kunde, viele Medien“ anbringen, das vermutlich nur in kleinen Agenturen überhaupt relevant ist wo es öfters viele „Mädchen für alles“ gibt!

Ein Kunde möchte Werbung machen. Als Mediaagentur gibt es hier verschiedene Ansätze. In den meisten Fällen sind mehrere Medien im Spiel. Je nach Volumen ist es möglich, dass die einzelnen Medienbetreuer ihren Bereich abdecken und das Hauptmedium (mit dem größten Budgetanteil) bzw. der Betreuer dieses Mediums übernimmt die Gesamtkoordination.

Je nach Auslastung kann dies zu Problemen führen, da es bei vielen Medien wichtig ist, dass eine Person einen Gesamtüberblick behält um die Koordination der einzelnen Medien zu einer sinnvollen Gesamtstrategie/Mediamix/Crossmedia zu vereinen.

Deswegen ist es wichtig, dass ab einer bestimmten Größe eines Kunden mit einer bestimmten Anzahl von Medien eine Person die gesamtstrategische Leitung übernimmt und einen signifikanten Anteil seiner Arbeitszeit für die Gesamtkoordination übernimmt.

Diese Person sollte auch federführend sein in der Gesamtstrategie und alle Studien und groben Leistungswerte der einzelnen Medien im Blickfeld haben. Es macht Sinn, dass diese Person auch die Kommunikation zum Kunden übernimmt (one face to the customer), wenn es um strategische Ausrichtung auch einzelner Medien geht. Detailbesprechungen und Koordinationen der einzelnen Medien sind dann natürlich Fachgebiet der Medienbetreuer.

Kategorien