Social Marketing

Social Media takes time!

Von der t3n mal wieder ein hochinteressanter Artikel darüber, wieviel Zeit Social Media benötigt (einiges!): http://t3n.de/news/social-media-marketing-wieviel-zeit-benotigen-facebook-292363/

Zusammengefasst hier eine Aufstellung aus dem interessanten t3n-Artikel:

  • zuhören (Gespräche verfolgen) 15 Minuten pro Tag
  • Inhalte promoten und verteilen 20 Minuten pro Tag
  • teilnehmen und Dialoge aufnehmen 30 Minuten pro Tag
  • Inhalte veröffentlichen 3-5 Stunden pro Woche
  • Aufbau der eigenen Community, Generierung von Fans und Followern 5-10 Stunden pro Woche

Die dazugehörige Grafik:

Social Media takes time!

(Grafik: GigaOM).

Manche Unternehmen hängen immer noch dem Glauben nach, dass SocialMedia-Agenturen mit einem Paket ankommen, dass X kostet und Y bringt (ich habs erst neulich wieder live erlebt) ohne darüber nachzudenken, dass tatsächlich intern auch Zeit investiert werden muss. Ich hatte tatsächlich erst überlegt, diesen Aspekt in die Kundenpräsentation zu integrieren, mich aber dann fehlerhafterweise dagegen entschieden! 😉

Customer Journey

In einer Print-Veröffentlichung der Marketingboerse.de gab es einen interessanten Aspekt, der plakativ Funktionen einzelner Medienbereiche darstellt bei der Reise des Kunden zum Ziel (natürlich der Verkauf).

Diese Aspekte hier mal in Kurzform dargestellt:

Inspiration: Print, TV, Social Web

Um die Nutzer erstmal auf ein Angebot aufmerksam zu machen, bedarf es in der Regel eine Zielgruppenkommunikation, die oft über die Reichweitenmedien erfolgt. Dies betrifft Print, TV, als auch Social Web und aus meinemBlickwinkel fehlt darf hier auch Outdoor und Radio nicht fehlen!  Bei der Bedürfnisweckung wird das Social Web durch steigende Reichweiten und höhere Nutzerabdeckungen auch immer relevanter.

Interesse: Suchmaschinen, Portale

Ist ein Nutzer erstmal interessiert, wird er sich in der Regel mehr Informationen besorgen: 97 % aller User googeln nach Produktinformationen!

Wunsch: Homepage

Anstoß: E-Mail, Retargeting

Über 95 % der Interessenten auf einer Homepage verlassen diese ohne Kauf. Hier gibt es viel Potenzial für Konversionsteigerungen. Eines der aktuell brennensten Themen ist hier Retargeting, dass in verschiedenen Skalierungen und Ausprägungen genutzt werden kann (von einfacher Remarketingkampagne auf Google bis hin zu hochdynamisierten Bannerauslieferungen anhand der Nutzerverhalten im Shop.

Kauf: Online-Shop, Filiale

Ein Unternehmen, dass sich auf die Nutzerverhalten einstellt und die Bedürfnisse der potenziellen Interessen, wird erfolgreicher den Abverkauf steuern können und auch in Bereiche investieren, die nicht direkt einen ROI und niedrigen CPO erbringen, aber wichtig im Gesamtprozess sind!

10 Schritte zur erfolgreichen Facebook-Seite

Über einen Link von ShopShare bin ich zu einem interessanten Artikel im Shopbetreiber-Blog gekommen von Hauke Timmermann, aus dem ich die Einleitung und die Überschriften der Tipps zitiere.

Details gibt es im Artikel selbst: http://www.shopbetreiber-blog.de/2010/03/24/die-10-geheimnisse-einer-erfolgreichen-facebook-fan-seite/

1. Geben den Besuchern einen Grund, ein Fan zu werden 2. Offerieren Sie Ihren Fans exklusive Angebote 3. Optimieren Sie Ihr Profil-Bild 4. Antworten Sie möglichst auf jeden Kommentar 5. Eine gute Strategie bei den Updates zahlt sich aus 6. Lenken Sie Traffic auf Ihre Facebook Fan-Page 7.  Ermutigen Sie Ihre Fans, neue Fans für Sie zu gewinnen 8. Begrüßen Sie auch negatives Feedback 9. Nutzen Sie bei Updates eine persönliche Ansprache 10. Individualisieren Sie Ihr Fan-Page Profil Bonus-Tipp: Wählen Sie eine gute URL!

Quelle: http://www.shopbetreiber-blog.de/2010/03/24/die-10-geheimnisse-einer-erfolgreichen-facebook-fan-seite/

Facebook ist die neue Macht!

Nach großen Widerständen bei mir privat bin ich ebenfalls in den Sog geraten und nun untrennbar sozial communitiziert, dabei verlieren alle bisherigen Communities für mich aktuell ziemlich schnell an Bedeutung!

Mit den Kenntnissen, die ich schon privat sammeln konnte, sehe ich auch mehr und mehr Potenziale für meine Arbeit. Heute habe ich mir nochmal die WuV Nr. 7 vom 18.02. durchgelesen mit dem Titelthema Facebook und habe mir eine kleine Sammlung angelegt, um hier mehr Futter verfügbar zu haben für die geschäftliche Nutzung.

User von Social Communities in Deutschland (aus der genannten WuV): User von Social Communities in Deutschland_Dez09_ausWuV

Xihit-Facebook-Leitfaden: Xihit hat als Spezialist für Social Marketing einen kostenfreien Leitfaden herausgebracht, den man per Formular bestellen kann: http://www.facebookbiz.de/leitfaden

WuV Onlinesammlung: über folgenden Link findet man die WuV-Artikel zu dem Thema in gebündelter Form: WuV-Artikelsammlung bezüglich Facebook

Web-Ideas.de Facebook-Sammlung: Das Blog von Stefan Petersen war mir bisher unbekannt und beinhaltet eine ganze Reihe von sehr interessanten Artikeln, auch zum Thema Facebook eine sehr schöne ebook-Sammlung: http://www.web-ideas.de/social-media/11-facebook-marketing-ebooks/

Zu guter letzt gibt es noch das Media-Manifest der Webguerillas:

Link zum Artikel im Kontakter David Eicher ist Chef der Münchner Online-Agentur Webguerillas und gehört zu den bekanntesten Social-Media-Experten im Markt. In der aktuellen W&V hat er zwölf Thesen zur Media-Messung aufgestellt, die die Branche interessieren dürfte.

  1. „Communities statt klassischer Content-Websites“ Socials Communities laufen den klassischen Sites und Portalen den Rang ab.
  2. „Werbesog statt Werbedruck“ Es geht darum, Konsumenten zu aktivieren, ein hoher Werbedruck muss nicht sein.
  3. „Fan-Gemeinde statt Zielgruppe“ Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Man muss Marken-Fans identifizieren.
  4. „Aktivitätsverlust statt Streuverlust“ Der Begriff Streuverlust ist überholt. Im Web-Zeitalter wird jeder einzeln erreicht.
  5. „Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis“ Der TKP hat ausgedient, benötigt wird ein Parameter für den Dialog.
  6. „Gross-Involvement-Volumen statt Gross Rating Point“ Die Branche braucht Aussagen über die tatsächliche Werbewirkung.
  7. „Always on statt Einschaltquote“ Die Einschaltquote verliert an Relevanz, junge Zielgruppen sind always on – im Web!
  8. „Involvieren statt rezipieren“ Werber und Medialeute müssen umdenken: Der Couch-Potato spielt keine Rolle mehr.
  9. „Marken-Content versus Medien-Content“ Die klassische Medienlandschaft löst sich auf. Brands und Blogger sind neue Player.
  10. „Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfragen“ Derzeitige Erhebungen stellen die Mediennutzung nur unzureichend dar.
  11. „Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete“ Die Einteilung Deutschlands nach Nielsen entspricht dem Postkutschen-Zeitalter.
  12. „Markenbotschafter statt Werbeträger“ Medien und Nutzer haben sich verändert, die Mechanismen der Werbebranche nicht.
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