Public Relations

6 Punkte für die Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur

6 Punkte, die man für die Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur wissen sollte

1. PR-Berater sind keine Journalisten! Auch wenn es die Arbeit stark vereinfachen würde, sitzen PR-Experten nicht in den Redaktionen. Sie können weder Artikel vorgefertigt in Redaktionsbüros geben, noch Beiträge selbst „veröffentlichen“. Aufgabe einer guten Agentur ist es, die Journalisten durch ihren Input bei der Suche nach interessanten Themen zu unterstützen und dabei eine unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten.

2. Gut Ding will manchmal Weile haben! Gute PR kann prinzipiell jedes Thema zum Medienthema machen. Es darf allerdings nie davon ausgegangen werden, dass dies, speziell bei jungen und völlig unbekannten Unternehmen, direkt in der ersten Woche der Zusammenarbeit glückt. Nicht jeder Presseaktion folgt zwingend eine sichtbare mediale Reaktion. Dennoch ist die konstante Pressearbeit essentiell, da sie ein Grundrauschen erzeugt, welches das Unternehmen oder Produkt bei Redakteuren auf den Schirm holt. Stehen Beiträge zu verwandten Themen auf dem Redaktionsplan kann das Unternehmen direkt in die Recherche eingebunden werden.

3. PR ist keine Werbung! Anders als bei einer Werbeanzeige, können bei einer Pressemeldung die Chance auf Veröffentlichung, Veröffentlichungszeitpunkt sowie der Inhalt des Beitrags nur bedingt beeinflusst werden. Die Pressearbeit stellt Impulse für Journalisten dar, deren Umsetzung allein in ihrer Hand liegt. Genau aus diesem Grund ist die erfolgreiche Veröffentlichung eines PR-Themas so viel wert: Leser empfinden den redaktionellen Teil des Mediums wesentlich glaubhafter als die enthaltenen Anzeigen. Das besprochene Unternehmen beziehungsweise Produkt wirkt somit auf Anhieb vertrauenswürdig und bleibt im Gedächtnis.

4. Enge Zusammenarbeit ist Pflicht! Natürlich sind PR-Berater Experten in der Ausarbeitung von presserelevanten Themen. Dennoch ist eine Agentur besonders auf Unternehmensinput angewiesen. Egal, ob bei der Besprechung bereits ausgearbeiteter Themen oder bei der Themenfindung: Die Mitarbeiter des Unternehmens wissen am besten über laufende Aktionen und Entwicklungen im Unternehmen Bescheid, warum sollte man dieses Wissen nicht für die erfolgreiche Pressearbeit nutzen? Um darüber hinaus alle Anfragen zeitnah und zur Zufriedenheit der Journalisten bearbeiten zu können, sollte den PR-Beratern stets ein Ansprechpartner im Unternehmen zur Verfügung stehen.

5. Zahlen sind nicht das einzige Messinstrument! Auch wenn Marketing-Experten sich allzu gerne auf sie verlassen: Zur Messung des Kommunikationserfolgs sind Zahlen nicht immer der richtige Weg. Obwohl PR natürlich in der Lage ist, Nutzerzahlen zu erhöhen und damit den Umsatz zu steigern, geht es bei PR-Strategien primär darum, über diese Effekte hinaus langfristig einen positiven Einfluss auf Bekanntheit und Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit auszuüben.

6. Vertrauen, bitte! Am besten funktioniert PR mit einer ordentlichen Portion Vertrauen in die Berater und ihre Arbeit. So wie die Geschäftsführer ganz genau über das Unternehmen Bescheid wissen, wissen die Kommunikationsspezialisten am besten, mit welcher Strategie Journalisten zu erreichen sind. Der besondere Vorteil einer Agentur ist dabei ihr enormer Erfahrungshorizont. Durch die Zusammenarbeit mit vielen Unternehmen der unterschiedlichsten Bereiche, verfügt die Agentur über eine große Expertise und kann immer die richtige Strategie wählen, um die Kunden in den Medien präsent zu machen. Anstatt auf Kontrollzwang sollten Unternehmen in der Zusammenarbeit deswegen auf Transparenz setzen, um den PR-Prozess nicht unnötig zu verkomplizieren.

Hier der Link dazu: http://www.piabo.net/so-funktioniert-pr_3072

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